Werkübersicht

In zehn verschiedenen Filmepisoden widmen wir uns epochenübergreifend dem Thema Folge und Varianz in der Kunstgeschichte. Die ausgewählten Exponate sind aus verschiedenen Sammlungen der Karlsruher Museen zusammengestellt und hier in unserem virtuellen Ausstellungsraum ausgestellt. Es werden Werke gegenübergestellt, die zeitlich und stilistisch teilweise Jahrhunderte auseinanderliegen. Sie gleichen sich aber in ihrer Methodik, Bildmotive zu wiederholen und zu variieren.
Ehrung des Quadrats: Gelbes Zentrum Die ineinander geschachtelten, farbigen Quadrate in dem Werk von Josef Albers erinnern an das Spiel mit Matrjoschka-Puppen.
Dynamische Struktur Heinz Mack entwickelt eine variierende und folgenreiche Bildstruktur. Sie ist Ausdruck einer künstlerischen Neuausrichtung in der Nachkriegszeit.
Überfall auf einen Geleitzug Etliche Detailszenen sind in den Schlachtenbildern von Sebastian Vrancx zu erkennen. Dabei fällt eine wiederkehrende, einheitliche Typologie der Figuren auf.
Abendessen in der Scheune & co. Der flämische Maler David Teniers der Jüngere inszeniert ausgelassene Dorffeste und Alltagsszenen. In seinen Werken finden sich zudem zahlreiche Stillleben.
Take a long break I, II Großformatige Fotografien, die eine Tasse zeigen, bewegen sich scheinbar magisch im Raum. Die Installation von Marijke van Warmerdam erzeugt Varianz innerhalb der Bewegung.
Großes Stillleben mit Kerzen und Spiegel Der breite Spiegel hinter dem Stillleben im Ölgemälde von Max Beckmann reflektiert die Gegenstände auf ungewöhnliche Weise. Sie entwickeln scheinbar ein Eigenleben.
Van Gogh als verkannter Hochstapler Der Künstler Arnulf Rainer übermalt Fotografien von van Goghs Gemälden. Was zuerst zerstörerisch anmutet, eröffnet auf den zweiten Blick neue thematische Aspekte.
Die heilige Elisabeth von Thüringen Täuschend echt stellt Grünewald zwei Heilige als Steinfiguren auf den Tafeln des Heller-Altars dar. Ein einheitlicher Bildaufbau erweckt den Eindruck einer Zusammengehörigkeit.
Markgraf Christoph I. von Baden mit seiner Familie Hans Baldung Grien portraitiert in dem Werk die 16-köpfige Familie des Markgraf von Baden. Im Gegensatz zum heutigen Gruppenporträt wirken die dargestellten Personen fast identisch.
Bubbles Die digital projizierten Seifenblasen reagieren auf die Interaktion des Besuchers. In der Installation von Wolfgang Muench und Kiyoshi Furukawa treffen digitale und reale Welt aufeinander.